Naturheilkundliche Therapie bakterieller (z.B. Spätborreliose) und viraler Infekte (z.B. grippaler Infekt)

Samstag, 14.00 - 15.00 Uhr, RAUM 2

Spätborreliose
Klagen Patienten länger als 6 Monate nach einem Zeckenstich und vollzogener Antibiotika-Therapie über chronische Beschwerden, die z.T. sehr heftig sein können, spricht man von einem PLD-Syndrom. Symptome können chronische Müdigkeit, heftige Schmerzen in der Muskulatur, im Skelett sowie verschiedenartige Missempfindungen sein. Ein schweres
Krankheitsgefühl und Antriebslosigkeit werden berichtet. Die Patienten leiden an einem Komplex organisch-psychiatrischer Probleme (Syndrom). Häufig geraten sie als nicht mehr therapierbar ins medizinische Abseits. In dem Vortrag werden verschiedene ganzheitliche naturheilkundliche Therapieverfahren vorgestellt, mit denen es möglich ist, das Krankheitsbild
zu lindern und die Lebensqualität des Patienten auf Dauer effektiv zu verbessern. Ebenso wird auch auf die verschiedenen Borreliose-Formen und deren Ausprägungsformen eingegangen.


Virale Infekte
Hier finden Arzneimittel Einsatz, die zu einer kurzzeitigen zumeist nicht erregerspezifischen, d.h. unspezifischen Steigerung der Infektabwehr führen. In der Regel haben diese Immunstimulantien keinen Antigencharakter mehr, weshalb sie keine Gedächtnisreaktion hinterlassen und kontinuierlich oder in Intervallen gegeben werden müssen. Sie können zelluläre und
humorale Abwehrmechanismen in Gang setzen. Viele pflanzliche oder homöopathische Zubereitungen stimulieren ebenso wie Bakterienlysate erfolgreich die unspezifische Abwehr. Einen besonderen Stellenwert nimmt hier die Behandlung mit Nosoden ein. Nosoden nennt man im klassischen Sinne potenzierte Stoffe, die aus den Erregern oder Ausscheidungen infektiöser
Krankheiten stammen.

 

Dr. rer. nat. Oliver Ploss,
Heilpraktiker und Apotheker für Homöopathie und Naturheilverfahren, Lehrbeauftragter für Homöopathie und Anthroposophie an der Universität Münster, Fachbereich Pharmazie


Sponsor: Meta Fackler Arzneimittel GmbH